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                                                   präsentiert

                                       Mülheim sehen und sterben

eine Theatercollage zur Geschichte Mülheims mit Romeo und Julia

... und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Romeo und Julia begeben sich auf eine biografische Spurensuche durch die Geschichte Mülheims.

Das unsterbliche Paar trifft sich 1926 auf der Mülheimer Schiffsbrücke  oder 2011 bei Kilim auf der Keupstr. Sie begegnen Napoleon, Max Schmehling und dem Gründer der Gottestracht. Überleben den schwarzen Samstag 1944 im Kulturbunker und werden abtransportiert.
 
Und immer wieder die Fragen:
protestantisch oder katholisch? Jude oder Moslem?
Capulet oder Montague? Nachtigall oder Lerche?


„Mülheim sehen und sterben“ ist ein generationsübergreifendes Theaterprojekt zur Geschichte Köln Mülheims. Das Theaterprojekt begann im April 2010 und soll am 31. Mai 2011 seinen Abschluss finden. Premiere wird am 3. Mai 2011 um 20 Uhr im Kulturbunker sein.
Weitere Aufführungen: 4. Mai, 16. Mai und 17. Mai 2011 jeweils um 20 Uhr im Kulturbunker.

Das Projekt „Mülheim sehen und sterben“ setzt auf ein interkulturell und intergenerativ zusammengesetztes Ensemble. Es treffen Menschen im Alter von 11 -65 Jahren aufeinander, recherchieren und beschäftigen sich mit der Geschichte des Stadtteils und entwickeln eine Theaterperformance aus ihren Geschichten verflochten mit der Geschichte Mülheims.

Die Geschichte des Stadtteils wird aus verschiedenen Perspektiven und zu unterschiedlichen Zeiten schlaglichtartig beleuchtet. Ob Eingemeindung mit Köln, Mülheimer Gottestracht, Nationalsozialismus, Vertreibung von Juden oder Zuwanderung von Migranten: es entsteht keine trockene Aneinanderreihung von Fakten – sondern Theater als sinnliche und identitätsstiftende Auseinandersetzung mit der Geschichte Mülheims, ein aktives Lernen zwischen den Generationen und ein Beitrag zur Förderung gesellschaftlicher Partizipation.

Ziel des Projektes ist es über die gemeinsame künstlerische Arbeit eine kommunikative
Interaktion zwischen Menschen entstehen zu lassen, in dem ein Dialog zwischen Generationen und Kulturen initiiert wird. In der Auseinandersetzung mit der Geschichte Mülheims wird eine Reflexion über die eigene Identität angeregt. Mit Theater aus und über die Geschichte lernen, schafft eine stärkere Identifikation mit dem Stadtteil. Mit dem Projekt soll in der Öffentlichkeit eine größeres Interesse an der Mülheimer Ortsgeschichte geweckt werden.

Träger des Projektes ist der Kulturverein in:takt e.V. aus Köln. www.intakt-koeln.de

Das Projekt wird gefördert:


Stiftung LebenMülheim

Sozialraumkoordination Mülheim Nord

Mit freundlicher Unterstützung:
Sozialistische Selbsthilfe Mülheim, Kulturbunker, Geschichtswerkstatt Mülheim

Konzept & Regie: Bassam Ghazi