Kirche St. Clemens unser Kleinod in Köln-Mülheim

Unser nächstes Projekt ist die abendliche Außenbeleuchtung der

Kirche St. Clemens.

Sankt Clemens ist eine ehemalige Schifferkirche des heute rechtsrheinischen Kölner Stadtteils Mülheim. Die unmittelbar am Rheinufer stehende Kirche entstand als romanische Saalkirche des 12./13. Jahrhunderts.

Nach den jüngsten Befunden befand sich am Standort der heutigen Kirche bereits im Jahre 1255 zur Zeit des Grafen Adolf ein Gotteshaus; es wurde zum Zentrum des frühen Ortes Mülheim.

Ihre erste Erwähnung fand die Kirche in der Urkunde des Jahres 1498, in der sie anlässlich der Stiftung einer Vikarie ausdrücklich für das Jahr 1382 mit dem Status einer Filialkapelle in Mülheim bezeichnet wurde. Sie warjahrhundertelang Filialkirche der Pfarrkirche St. Mauritius in Buchheim, wurde nach der Zerstörung 1796 zur Pfarrkirche erhoben und blieb nach wie vor die einzige katholische Kirche Mülheims. Mit dem Neubau der Liebfrauenkirche im Jahr 1864 verlor sie die Pfarrrechte und wurde erneut zur Nebenkirche. Als solche ist sie heute eine im Pfarrverband Mülheims vereinigten katholischen Kirchen.

Die Bürgerstiftung "LebenMülheim" hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht die Kirche St. Clemens, nach Einruch der Dunkelheit, zu beleuchten. Anlässlich eines kleinen aber feinen Weihnachtsmarktes (mit Beteiligung der Bürgerstiftung ("LebenMülheim") wurde am 3. Advent (13. Dez. 2015) die Kirche St. Clemens das erste Mal angestrahlt. Das letzte Stück des Projektes "Leuchtendes Rheinpanorama" ist vollendet.

Dieses Projekt geht auf eine Initiative von Bernhard Conin, den Chef von Köln-Kongress, zurück. Er gründete mit Freunden 2004 einen Verein mit dem Ziel, alle Kölner Rheinbrücken und markanten Kirchen entlang des Rheins nachts zu beleuchten. Die Mülheimer Brücke war bereits beleuchtet jedoch stellte man fest, daß die rechtsrheinische Seite anstonsten im Dunklen lag. Leider wurde die Kirche St. Clemens in Mülheim bei der Finanzierung durch den Verein "Leuchtendes Rheinpanorama" nicht mit berücksichtigt.

Hier sprang nun die Bürgerstiftung "LebenMülheim" ein. Dieses Projekt konnte u.a. nur aufgrund einer großzügigen, zweckgebunden Einzelspende eines Stiftungsmitgliedes finanziert und realisiert werden. Doch bevor es soweit war hatten die Aktiven der Bürgerstiftung noch einiges zu tun.

Beschaffung der acht Strahler, Absprachen mit der Rhein-Energie sowie den Stromanschluß legen war die Aufgabenstellung. Wir erhielten zwar einen Bagger aber bedienen mußten wir ihn selbst. Stephan Brandt Stiftungsvorsitzender erklärte sich bereit nach kurzer Einweisung den Bagger zu bedienen, denn weder die Rhein-Energie noch der städtische Bauhof konnten in der fragliche Zeit einen Mitarbeiter abstellen.

Stephan Brandt und die Stiftung sind stolz darauf, daß aufgrund der LED-Strahler die jährlichen Betriebskosten, laut Rhein-Energie, bei nur 300 € liegen. Diese Kosten werden ebenfalls von der Stiftung "LebenMülheim" übernommen. 

von oben Bild 1) v.l.n.r. Helmut Pohl, Bernhard Conin, Stephan Brandt

               Bild 2) v.l.n.r. Stephan Brand, Jürgen Vogt,

               Bild 3) v.l.n.r. Makus Pohl, Eric Haemig