Konzert Lebendige Melodien

Konzert: Die Stiftung LebenMülheim stellt drei Nachwuchstalente vor

Drei nationale Musikwettbewerber für die Jugend gaben in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Köln Mülheim ein Konzert. Der Titel "Mülheim meets Europe" trumpfte vergnügt auf: Aus Russland stammt der Oboist Serge Finoedove, der in Basel studiert, aus der Slowakei der Pianist Balint Lovasz, der in seiner Heimat Bratislawa studeriert. Und die Mülheimer Schülerin Puke Günes gehört zu der erfolgreichen Kölner Harfenklasse von Ursula Roleff-Lenders.

Dass die Talente so jung waren, passte zum Veranstalter. Die selbst noch junge, 2005 gegründete Bürgerstiftung LebenMülheim will u.a. die Mülheimer Jugend fördern und künstlerische Akzente setzen. Die Initiative für dieses Konzert ging vom Stifterratsvorsitzenden Prof. Dr. Reinhard Griebenow, der auch Gemeindeleiter ist, aus. Im hellen, akustisch günstigen Raum der Erlöserkirche veranstaltete die Stiftung ihr erstes Konzert, zusammen mit EMCY (Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend), und mit "Jugend musiziert". Die Spieler stellten sich vor allem solistisch vor. So bezauberte der Oboist (18) bei Schumann mit lebendig "atmenden" Melodien. 

Die Harfenistin (16) zeigte Temparament und Klangsinn in "Kontraste für Harfe", komponiert von ihrem Vater Batin Günes, den man in Köln auch als Dirigent kennt. Dei meiste Arbeit hatte der Pianist Balint Lovasz (19). Er spielte virtuose Solostücke (Liszt, Chopin), darunter den Rachmaniow-Hit, das cis-Moll-Präludium. Aber er war auch als Duopartner gefragt. Oboist und Pianist gaben dem bunten Programm einen schönen Rahmen, zuletzt mit einem Vivaldi-Konzert.

Der Eintritt für diese Konzert war frei, Spenden wurden jedoch dankend entgegegenommen. Der Gemeindeleiter betonte:"Wenn Sie die  Drei das nächste Mal in der Philharmonie sehen wollen müssen Sie tief in die Tasche greifen". 

Unterstützung des Interkulturellen Jugendkunstfestivals Mülheim 2007

Die Stiftung LebenMülheim sorgt mit der Abwicklung der organisatorischen Hürden und Einbringung von Stiftungsknowhow für einen reibungslosen Ablauf.

Die schönsten Erfolge sind für uns die Ergebnisse der Gewinner, die Ihre Kunstprojekte eingereicht haben.

Weitere Informationen über das Festival finden Sie unter www.jugendkunstfestival-muelheim.de.

Unterstützung des Interkulturellen Jugendkunstfestivals Mülheim 2008

Die Stiftung LebenMülheim sorgt mit der Abwicklung der organisatorischen Hürden und Einbringung von Stiftungsknowhow für einen reibungslosen Ablauf.

 

Das Jugendfestival 2008 wurde unterstützt mit einer Spende in Höhe von 500,- € durch die Stiftung.

 

"Vor  zwei Jahren hätte kaum einer damit gerechnet, wieviel Potenzial in unseren Jugendlichen steckt," sagte Andrea Pohlmann-Juchheim. Die Mitarbeiterin der Volkshochschule gehört zu den Organisatoren des Festivals. Sie, Bezirksjugendpfleger Jürgen Wojke und andere äußern ihre Zufriedenheit über das wachsende Interesse der Mülheimer Jugendlichen, an dieser Veranstaltung mitzuwirken. Waren es vor einem Jahr noch 36 Anmeldungen von Schulen, Jugendeinrichtungen und freien Gruppen, so wuchs deren Zahl in diesem Jahr auf 48 Projekte. Auch war das Spektrum der eingereichten Beiträge enorm und reich an Malerei, Fotografie und Plastik bis hin zu Tanz, Theater, Gesang oder Film. Schüler der Tages- und Abendschule Mülheim fertigten Fotomontagen mit fantasievollen Ansichten des Wiener Platzes. Die Teilnehmer des Kunstgrundkurses im Genoveva-Gymnasium machten Vorschläge für künftige Denkmäler in Mülheim. Das Bühnenprogramm auf dem Wiener Platz war vor allem durch Musik und Tanz geprägt. "Ich wünsche mir mehr literarische Beiträge" sagte Frau Pohlmann-Juchheim. Sie möchte eine Schreibwerkstatt etablieren. Die Organisatoren betonen die vernetzende Funktion des Festivals. "Die Jugenlichen lernen, sich auszutauschen", sagte Jürgten Wojke. Das fördert den Zusammenhalt, das Wirgefühl und die Entwicklung neuer Ieen. "Die Hilfe der Gruppen untereinander reicht bis zur Erstellung von Förderanträgen."

Beide hoffen, sich bald aus der Organisation zurückziehen zu können und einem freien Träger Platz zu machen, der das Festival jährlich weiter führt. "Wir verstehen uns als Initiatoren des Festivals und hoffen, dass es sich in spätestens zwei Jahren zum Selbstläufer entwickelt", sagte Wojke.

 

 

Weitere Informationen über das Festival finden Sie unter www.jugendkunstfestival-muelheim.de.

 

Unterstützung des Interkulturellen Jugendkunstfestivals Mülheim 2009

Strunder Bach

Im Rahmen der Projekte REGIO-GRÜN Rhein-Erft und Gegenläufe – Landschafts- und Erlebnisachse Strunde - unterstützt die Stiftung LebenMülheim als beteiligte Organisation die Entwicklung einer Kulturlandschaft. Die Quelle der Strunde liegt im Bergisch Gladbacher Stadtteil Herrenstrunden und sie mündet bei Mülheim in den Rhein. Die Stiftung LebenMülheim unterstüzt als lokaler Partner dieses Projekt.

Über den Strunder Bach:

In der Vergangenheit trieb der Strunder Bach eine so große Zahl von Mühlen an, dass der bergische Schriftsteller Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio, genannt Montanus, ihn als den "fleißigsten Bach Deutschlands" bezeichnete. Die Bachstraße zeugt heute vom unterirdischen Verlauf des Baches. Früher standen in der Bachstraße eine Reihe von Mühlen.

Trotz intensiven Bemühungen und Gesprächen mit den Verantwortlichen des Projektes "REGIO GRÜN" ist eine Offenlegung der Strunde, im Bereich Mülheim aus bautechnischen Gründen, leider nicht durchführbar.


Weitere Informationen zum kulturhistorischen Hintergrund finden Sie hier.

Projektverantwortlicher

Bei Fragen zum Projekt oder Interesse an einer Mitarbeit steht Ihnen Helmut Pohl gerne zur Verfügung.

Telefon: 0221 - 9625450
E-Mail: Helmut.Pohl@stiftunglebenmuelheim.de